Reiseblog

Banaue und Batad

Reisterrassen par excellence

Februar 082014
Februar 082014

Auf unserer Suche nach dem Zentrum der Reisterrassenkultur landeten wir per Jeepney in Banaue, einer ähnlich häßlichen Wellblechstadt wie Sagada, allerdings nicht mit dem Joker einer idyllischen Umgebung bestehend aus Wald und Felsen. Die Zweieinhalbtausend-Einwohnerstadt besticht in ihrer Umgebung vielmehr durch ihre steil angelegten Reisterrassen, welche sich über weite Hangflächen hinauf erstrecken. Banaue übertrifft in dieser Hinsicht Sagada bei Weitem. Doch, soweit wir recherchiert haben, gibt es noch einen weiteren Ort, welcher in diesem Punkt alle in den Schatten stellt. Die Rede ist vom Dörflein Batad, welches von Banaue aus nur schwer, zunächst per Jeepneyfahrt und dann zu Fuß, erreicht werden kann. Nichts desto trotz traten wir den Ausflug einen Tag nach unserer Ankunft an: zunächst ging es wie gesagt per Jeepney eine Stunde der holprigen Straße entlang von Banaue auf einen 1.200m hoch gelegenen Sattel, von dort weg folgte ein 45-minütiger Fußmarsch den steilen Weg hinunter ins Dorf Batad. Dort erst mal angekommen, öffnet sich der Blick auf das, wie es vielfach genannt wird, „Amphitheater“ unter den Reisterrassen. Es ist ein weiter Hangkessel, welcher hier in mühevoller Arbeit und in traditionellem Stil bis zur Perfektion bewirtschaftet wird. Verglichen mit anderen Reisregionen ist der Ertrag auf diesen Höhen allerdings geringer, da nur einmal im Jahr geerntet werden kann. In der Qualität des Reises hingegen ist er weit überlegen. Wir konnten uns davon bei einem guten Teller Curryhuhn mit Reis überzeugen, bevor wir wieder zurück nach Banaue kehrten.

Mit Banaue und Batad findet nun auch unsere Woche im Norden der Philippinen ein Ende. Es gäbe noch so vieles, was man sich dort ansehen könnte, doch auch für uns Weltreisende ist die Zeit beschränkt. Schließlich wollen wir euch ja irgendwann alle wiedersehen. 😉

    5 Comments

  1. … ajo sepp, a froge noch… nochdem i meiner schwester den link zu eierm reiseblog gschickt hob, wor sie so begeistert, doss sie ihn gern auf ihrm eignen blog bewerben bzw. valinken tat… i hob ihr gsogt i muaß erst mit dir reden… nit dos sie gach 10 südtiroler onwälte am hols hot :-)…

    • Natürlich kuan Problem, Ernst. Freut ins, daß’r ihr gfollt. Schöne Grüße an sie ba der Gelegenheit! 🙂

  2. salve sepp,

    du, i hob in da schul amol a referat gholten über dos reisterrassen-thema… mol schaun ob is noch find… donn konnsts für gonz interessierte do noch onhängen… hahaha…

    all se best

    • Danke Ernst, obr wia wärs, wenn mr do a Onlinepräsentation mit Unwesenheitspflicht organisiern würden? Nix Aufwendiges, 2 Stund Präsentationszeit.. sicher interessant: „..und nun zu Reisterrasse Nr. 256..“ 😉
      Nit schlecht, des Referat, des wor sicher domols des letzte Thema, wos übriggebliebn isch. 😀 Wia wor s’Feedback? 🙂

      • … dos feedback wor AAA wies im rating-englisch haßt ;-)…

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