Reiseblog

Lake Tennyson

Gut Ding braucht Weile

März 062014
März 062014

Nach unserem Kuraufenthalt in Hanmer Springs gings wieder auf Herbergsuche: Die Campingplätze dort sind nicht billiger als in Waipara, somit suchten wir nach einer günstigeren Alternative. Wir erfuhren, daß sich in den Bergen am Lake Tennyson ein freier Zeltplatz befindet. Eine Stunde Fahrtzeit, meinte die Dame vom Tourismusbüro. Also versuchten wir unser Glück und nahmen die Fahrt auf der guten Forststraße in Angriff. Weniger an Höhe als an Länge nahm die Strecke zu,  trotzdem merkten wir bei unserer Ankunft an diesem herrlich gelegenen See, daß wir der Schneefallgrenze ziemlich nah kamen. Wir hatten aufgrund der Wetterbedingungen eigentlich nicht erwartet, dort auf eine Menschenseele zu treffen, aber Graham, ein pensionierter Sportfischer im Riesen-Camping-Bus hatte dasselbe Ziel gewählt. Auch er, so wie Trevor und alle bisher kennengelernten Neuseeländer sind außerordentlich freundlich und hilfsbereit. So hat Graham uns beim Reparieren unseres Gaskochers geholfen und uns mit den neuesten Wetterdaten versorgt; er hatte in seinem Bus ja Sat-TV. Die Wettervorhersagen versprachen für den nächsten Tag leider keine Verbesserung. So geschah es dann auch, daß uns am nächsten Morgen beim ersten Blick aus unserem Minivan erst mal die Worte fehlten: Es hat geschneit, zwar nur so viel, daß der Boden bedeckt war, aber an eine Fahrt zurück nach Hanmer Springs war nicht zu denken. Tja, das hieß dann einen Tag ausharren und auf den nächsten Tag mit prognostizierter Wetterbesserung warten. Langweilig wurde uns nicht, wir nahmens gelassen. Und wie heißt es so schön: „Gut Ding braucht Weile“, der Tag danach konnte schöner nicht sein: wolkenloser Himmel, Windstille und angenehme Herbstwärme. Wir kosteten den Tag noch richtig aus, um wieder Energie zu tanken, bevor es wieder zurück nach Hanmer Springs und von dort wieder Richtung Küste ging.

    Ein Kommentar

  1. Wauw, even though it maybe was cold, it looks absolutely amazing there!

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