Reiseblog

Westport

Rauhe Westküste

März 162014
März 162014

Vom nördlichsten Zipfel der Südinsel machten wir nun einen weiten Satz hinunter an die Westküste. Fünf Stunden brauchten wir für die Strecke bis nach Westport. Langweilig wurde uns dabei aber nie, wir genossen die Fahrt durch die malerische und dünn besiedelte Gegend. Eigentlich wären wir ja gerne noch länger im Norden geblieben, doch leider hat uns ein Zyklon einen Strich durch die Rechnung gemacht, vor dem wir gerne die Flucht ergriffen haben.

Westport hat bis auf seine Goldgräbergeschichte nicht viel zu bieten. Wir waren hier nur auf Campingplatzsuche. Unser Interesse galt primär der Küstengegend etwas südlich davon. Dort ist es nämlich möglich, eine dreistündige Wanderung entlang der Küste ausgehend von Cape Foulwind bis zur Tauranga-Bucht zu unternehmen, wo man wiederum den Robben beim Faulenzen und Rumtollen zusehen kann. Die Ausläufer des zuvor erwähnten Zyklons waren allerdings stärker als erwartet, sodaß wir die Wanderung leider streichen mußten. Wir ließen es uns aber nicht nehmen, Start- und Endpunkt dieser Wanderung zu besuchen, welche beide per Auto zugänglich sind. Die See war an diesem Tag aufgrund des Zyklons besonders stark und ließ uns Menschen wieder einmal spüren, wie klein wir sind und welche Gewalt in ihr steckt. Meterhohe Wellen donnerten an die Felsen und ließen das Wasser aufspritzen, was von sicherer Entfernung einen atemberaubenden Anblick bot.

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