Reiseblog

Fiordland National Park

Fjorde und Regenwälder

März 272014
März 272014

Der Fiordland National Park ist mit über 12.500 Quadratkilometern Neuseelands größter Nationalpark und wahrscheinlich auch herausstechendste. 14 Fjorde haben hier die stattgefundenen Gletscherbewegungen an der südwestlichen Tasmanseeküste hervorgebracht, von denen zwei regelmäßig von Touristen bestaunt werden: zum einen der etwas schwieriger zugängliche Doubtful Sound und zum anderen der einzige auch mit dem Auto erreichbare, daher auch bei Touristen beliebtere Milford Sound.

Gerne wären wir ja dem Touristenstrom mit der Erkundung des weniger besuchten Doubtful Sounds aus dem Weg gegangen. Da uns jedoch dessen Erkundung zu teuer schien, folgten wir schlußendlich den Massen zum Milford Sound, wo wir die erste Morgenbootstour dem Fjord entlang hinaus bis zur Mündung in die Tasmansee und retour buchten. So abwechslungsreich und landschaftlich wunderschön die Fahrt zum Fjord ist, so unspektakulär war für uns die Bootsfahrt:  Der tief liegende Nebel hat uns nämlich an diesem Morgen einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodaß wir die Bootstour nur begrenzt, ohne den Blick auf die Berggipfel, genießen konnten. Im Anschluß an die Bootstour schoben wir auf dem Weg vom Milford Sound zurück noch eine kurze Wanderung ein. Durch den für den Fiordland National Park typischen Regenwald gings hinauf zum sgn. Key Summit (918m), einem gern bestiegenen Aussichtsberg. Die Aussicht war ja leider aufgrund des Nebels gleich Null, aber trotzdem, der Weg durch den feuchten Regenwald faszinierend.

Auch am nächsten Tag wäre für uns wieder eine, diesmal etwas anstrengendere Tour zur Luxmore Hut (1.200m) auf dem Programm gestanden. Aber auch hier hat uns das Wetter im Stich gelassen, sodaß wir uns für die Weiterreise entschlossen, wettermäßig begünstigeren Breiten entgegen.

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