Reiseblog

Tongariro National Park

Weltkultur- und Naturerbe

April 132014
April 132014

Mit dem Wetter ist es zurzeit echt nicht einfach. Dasselbe werden sich wohl auch die Wetterfrösche Neuseelands sagen, welche in ihren Prognosen örtlich oft ganz schön daneben liegen. War am Vortag nämlich noch von Regen die Rede, stellt sich am nächsten Tag plötzlich ein Mix aus Sonne und Wolken ein. Es ist in der Tat so, daß man in Gegenden, welche nur einen Kilometer voneinander entfernt liegen, verschiedene Wetterbilder zu sehen bekommt.

Während wir also wie berichtet mit dem Mount Egmont nicht so erfolgreich waren, versuchten wir unser Glück im Tongariro National Park. Unsere Reise führte dabei entlang des Forgotten World Highways, welcher wegen seiner abgelegenen Lage, fern der Zivilisation, und seiner Route durch eine regenwaldbedeckte Schlucht so benannt wurde; eine wirklich fesselnde dreistündige Fahrt, nach welcher man wieder froh ist, Zeichen von Zivilisation zu sehen. Bis zum Nationalpark schafften wir es schlußendlich auch nicht mehr ganz. Wir waren in New Plymouth etwas später gestartet und beließen es um 19:00 Uhr abends dann dabei, in Taumarunui unser Lager aufzuschlagen; von hier ist es ja nur mehr eine halbe Stunde zum Nationalpark.

Wenn vom Tongariro National Park die Rede ist, fällt in einem Atemzug auch der Tongariro Crossing Track, eine Tagesbergtour quer durch das Gelände dreier aktiver Vulkane. Eine Wanderung, welche mit Sicherheit zu den besten Tagestouren Neuseelands, wenn nicht der Welt zählt… das behaupten jedenfalls die Prospekte. Da konnten wir selbstverständlich nicht widerstehen, diese Tour für den nächsten Tag einzuplanen. Die Wettervorhersage für den Nationalpark: wolkig mit einigen Schauern. Nun, wir dachten uns: Schauen wir mal, wie weit wir kommen, Genußtour wirds sicher keine. Wie es sich herausstellte, waren wir nach gut einem Drittel naß bis auf die Unterwäsche; nicht nur wenig Sicht wegen dichtem Nebel, sondern auch andauernder Sprühregen gepaart mit starkem kalten Wind machten die Tour zu einem unfeinen Unterfangen. Es blieb uns nix anderes übrig als abzubrechen und, wie im Falle des Mount Egmont, zu sagen: Vielleicht klappts ja ein anderes mal. 😉

    Ein Kommentar

  1. Beim zweiten Anlauf hat’s geklappt (siehe Bericht zu Rotoroa). Die Fotos davon gibt’s hier in der Gallerie zu sehen.

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