Reiseblog

Cape Range National Park

Achtung Kängurus

Juni 042014
Juni 042014

Der Ningaloo Marine Park hat es uns wirklich angetan mit seinen zahllosen Schnorchel- und Badeplätzen. Daher werdet ihr gut verstehen können, wenn wir es hier noch für ein paar Tage ausgehalten haben. Wir haben Coral Bay aber den Rücken gekehrt und sind etwas nördlich in den Cape Range National Park vorgedrungen. Auf dem Weg dort hin fährt man durch das sterile Exmouth, welches hauptsächlich als Folge der starken Militärpräsenz am North West Cape entstand. Bevor man zum nördlichsten Punkt mit seinem schön gelegenen Leuchtturm gelangt fallen einem noch die 13 VLF-Funkantennen auf, welche wie ein überdimensionales Spinnennetz wirken und sogar höher sind als der Eiffelturm. Der sonst für seine Trockenheit berüchtigte Cape Range National Park präsentierte sich uns zu dieser Zeit mit reichlich Grün zwischen den roten Felsbrocken, natürlich dank der gerade überstandenen Regenzeit. Etwas weiter im Inneren, im Prinzip entlang der Nord-Süd-Achse des Kaps verläuft die rot gefärbte Cape Range Hügelkette, welche farblich in starkem Kontrast zu den türkisfarbenen Küstengewässern steht. Damit wären wir auch schon wieder beim Thema Baden und Schnorcheln. Das Ningaloo-Riff liegt hier übrigens, beispielsweise an der Turquoise Bay, schon so nah an der Küste, daß man nicht mehr auf irgendwelche Bootstouren angewiesen ist, sondern gleich vom Strand weg in die Schnorchelausrüstung schlüpfen kann. Welch Luxus, und es ist schlicht und ergreifend eine Augenweide bei glasklarem Wasser die Unterwasserwelt zu erforschen.

Auch die Nationalparkorganisation läßt keine Wünsche offen. Infos zu den Schnorchelgebieten usw. gibts im modern ausgestatteten Visitor Center. Weiters läßt sich bereits bei der Einfahrt in den gebührenpflichtigen Nationalpark bei Bedarf ein Platz in einem der vielen einfachen aber dafür wundervoll hinter den Stranddünen angelegten Campingplätzen reservieren. Campingaufenthalte lassen sich übrigens auch online vorab buchen, was, wie wir bemerkt haben, zu empfehlen ist. Als wir am ersten Tag ankamen war nämlich alles voll, sodaß wir einen teureren Standard-Campingplatz am Eingang zum Nationalpark aufsuchen mußten. Zu dieser Tageszeit, die Sonne war gerade untergegangen, ist auf der Straße, welche durch den Park führt, hohe Wachsamkeit und Vorsicht geboten. Kängurus kriechen nämlich zuhauf aus ihren Tages-Verstecken hervor und hüpfen durch die Gegend. So viele dieser netten Geschöpfe haben wir noch nie auf einmal zu sehen bekommen – hatte schon was von einer Känguru-Safari.

    Ein Kommentar

  1. Geniale Fotos… zum gluschten!!!!!!!!!!!!! 🙂

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