Reiseblog

Townsville

Auf die Magnetic Island

Juni 252014
Juni 252014

Von den luftigen Höhen der Atherton Tablelands kehrten wir bei Innisfail wieder zurück auf den Bruce Highway, welcher uns weiter Richtung Süden brachte. Apropos Highway: Euch wird vielleicht aufgefallen sein, daß wir an der Westküste häufig Fotos der Highways geschossen haben. Dort war dies aufgrund des geringen Verkehrs auch möglich, einfach mal eben mitten auf der Fahrbahn stehen zu bleiben und einen Schnappschuss der Straße mit Umgebung zu machen. Hier an der Ostküste ist daran erst gar nicht zu denken. Zwei Drittel der Einwohner Australiens leben im Bereich der Ostküste, und auch der Anteil an Touristen hat deutlich zugenommen. Dementsprechend stark ist somit auch das Verkehrsaufkommen.

Nach vier Stunden Fahrt haben wir unseren planmäßigen Stop, Townsville, erreicht. Die Stadt präsentierte sich zum Zeitpunkt unserer Ankunft am späten Nachmittag im frühabendlichen Sonnenlicht von seiner schönen Seite. Die Strandgegend ließ sich inkl. des Kissing Points, einem ehemaligen militärischen Stützpunkt, bei angenehmen Temperaturen erkunden, und im Stadtzentrum spazierten wir zwischen zahlreichen gut erhaltenen historischen Gebäuden zum Tourismusbüro. Dort holten wir uns Infos davon ein, weswegen wir eigentlich in diese 150.000 Einwohner zählende Stadt gekommen sind: Die Magnetic Island hat uns in ihren Bann gezogen, sodaß wir uns dazu gezwungen sahen, ihr den ganzen nächsten Tag zu widmen 🙂

Gerade einmal 20 Minuten braucht man für die Überfahrt mit der bezahlbaren Fähre (ca. 20€ hin und zurück) auf die 8km vor der Küste liegende 2.000-Seelen-Insel. Ja, die Insel ist bewohnt, und das macht sie auch um Einiges sympatischer als die üblichen Ferienresortinseln. Wir gehen sogar soweit zu sagen, daß Magnetic Island so ganz nach unserem Geschmack ist. Sie bietet schöne Strände, welche bestens mit dem öffentlichen Shuttle-Service erreichbar sind. Für Abwechslung vom Strand sorgt das 25km lange Wanderwegenetz, über welches man zu entlegenere Strände mit einigen Schnorchelplätzen gelangt. Tierfreunde mögen die heimischen Rock Wallabies oder die beheimatete Koala-Population interessant finden. Ja und eine Pizzeria und eine Eisdiele, beide geführt von Italienern, mit bezahlbaren Preisen, gibts hier auch noch. Schade nur, daß sie am Abend unseres Ausflugstages geschlossen war.. einer der wenigen Momente, in welchen wir beschlossen, eine Pizza essen zu gehen. Die Pizza, auch wenn nicht ganz so köstlich, genehmigten wir uns dann doch noch in Townsville nach unserer Rückfahrt mit der Fähre. Für Magnetic Island kann man gut und gern drei Tage einkalkulieren, um sich alles in Ruhe anzusehen. Es ist ja möglich, sein eigenes Auto bzw. seinen eigenen Camper mit auf die Insel nehmen zu lassen. Ja und bei den Unterkunftsmöglichkeiten wird alles zwischen Luxusresort und Camping geboten. Alles in allem, ein tolles Angebot wie wir finden.

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