Reiseblog

Jaisalmer

Die goldene Stadt

Dezember 042013
Dezember 042013

Jaisalmer ist das urbane Zentrum der Tharwüste. Hierher zieht es vermehrt die Landjugend, welche sich dem anstrengenden Wüstenleben nicht mehr stellen und hier ihr Glück versuchen will. Den Beinamen „goldene Stadt“ hat Jaisalmer nicht etwa wie Jodhpur dadurch erlangt, indem dessen Häuser in die entsprechende Farbe getunkt wurden; nein, hier reicht bereits die Bausubstanz und das Sonnenlicht. Sandstein sorgt nämlich für das goldene Erscheinungsbild der Stadt.

Zentrum der Stadt und Hauptanziehungspunkt für Touristen bildet das sich 76m aus dem Boden hebende Fort. „Schon wieder ein Fort“, mögen einige von euch nun seufzen. Doch hier handelt es sich wirklich um eine Besonderheit, denn Jaisalmer nennt das einzige Fort in Rajasthan – und wahrscheinlich ganz Indiens – sein Eigen, welches noch bewohnt ist. Von den insgesamt etwa 58.000 Einwohnern leben nämlich ca. 3.000 Menschen im Fort. Hotels, Cafés, Kleingeschäfte, Massagesalons usw. drängen sich im Fort auf engstem Raum aneinander und kämpfen um jeden Touristen. Wer ein wenig räumliches Vorstellungsvermögen mitbringt, muß – entgegen der Meinung der Reiseführer – im Gassenlabyrinth nicht unbedingt gleich den Überblick verlieren. Vielmehr macht es richtig Spaß, sich durch den Fortdschungel zu kämpfen und verborgene Plätze ausfindig zu machen.. auch wenn man von den Einheimischen manchmal ein trockenes „No way“ zu hören bekam und man einige Straßen sicherlich unzählige Male passiert hat. Letzters fällt übrigens auch den Verkäufern auf, während man zum x-ten mal an ihren Läden vorbeischleichen will, ohne etwas zu kaufen. 🙂

Ansonsten bietet Jaisalmer seinen Besuchern einige zauberhafte Havelis außerhalb des Forts, welche wirklich von einzigartiger Handwerkskunst zeugen. Aufgefallen sind uns auch einige Lokale mit uns bekannten Köstlichkeiten, wie Croissants zum Frühstück oder Pizza und Pasta zum Abendessen. Wir haben uns die kulinarische Abwechslung gerne gegönnt.

    Ein Kommentar

  1. Ein Hinweis in eigener Sache: Leider ist uns erst jetzt aufgefallen, daß bisher Titel und, falls vorhanden, Beschreibung zu unseren Bildern fehlten. Das sollte jetzt für PC-Bildschirmgrößen korrigiert sein. Also, wenn ihr euch vielleicht mal bei einem Foto früher gefragt habt, was wir uns bei diesem Schnappschuß gedacht haben, jetzt solltet ihr dazu eine Erklärung finden.. wie gesagt, am PC. 😉

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