Reiseblog

Sigiriya

Der Fels im Regenwald

Januar 142014
Januar 142014

Bei unserem nächsten Ziel handelte es sich ausnahmsweise mal nicht um eine sehenswerte Stadt, einen Badeort oder einen Tempel. Nein, diesmal war es nichts anderes als ein etwa 200m hoher Felsbrocken, der uns in seinen Bann gezogen hat. Bereits während der Vorrecherche waren wir von seinem Anblick fasziniert und somit wurde nicht lange überlegt, hinein in den Bus und ab nach Sigiriya mit adrenalinreichem 80er-km/h-Schnitt.

Sigiriya ist ein kleines Dorf, welches nicht wirklich einen Ortskern besitzt, sondern vielmehr stehen Häuser und Hütten verstreut im Dschungel. Lediglich um den genannten Hauptanziehungspunkt dieser Gegend, nimmt die Guesthouse-und Restaurantdichte merklich zu. Wir ließen uns dann auch dort nieder, um möglichst nah am Geschehen zu sein.

Der Anblick des Löwenfelsens (Sinha = Löwe und giri = Felsen), wie der gigantische Brocken auch genannt wird, gibt schon was her. Steil ragen seine Wände auf allen Seiten von dem ihn umgebenden Regenwald empor. Man erhält beinahe den Eindruck, das Teil wäre früher mal vom Himmel auf diesen Flecken Erde gefallen. In Wirklichkeit ist dieser Brocken aber vulkanischen Ursprungs, das letzte Überbleibsel eines erloschenen und erodierten Feuerberges. Natürlich gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten um und auf  dem Sigiriya-Felsen (es handelt sich ja um einen Felsen mit Hochplateau) zu bestaunen:  einen Palast, Gärten, Felsgravuren, Fresken usw., welche uns aber weniger interessierten, auch weil beim Zugang zu der gesamten Anlage kräftig kassiert wird: 30 US$. Da wurde für uns sparenden Langzeitreisenden die Investitionsgrenze überschritten und wir winkten ab. Zum Glück läßt sich aber der Felsen auch aus der Ferne bewundern. Besser noch, die Besteigung des 1km entfernten und bloß ca. 2€-leichten Pidurangala-Felsens bot einen tollen Blick auf das Wunschobjekt und seine Umgebung. Wir waren zufrieden, Mission completed! Zudem hatten wir nachher noch Gelegenheit mit dem Rad die schöne Umgebung zu erkunden, immer mit der Hoffnung das Wetter möge halten und der Regen uns nicht einweichen. Man halte übrigens fest: nach mehr als zwei Monaten Schönwetter durfte Seppi in Sigiriya das erste Mal stolz seinen mitgebrachten und bis jetzt herumgeschleppten Regenschirm aufspannen! Dem Himmel sei Dank, die Mitnahme des Schirms war nicht umsonst, denn wir befinden uns gerade in einem Gebiet, wo der Monsun den Tag bestimmt.

    4 Comments

  1. Hallo Margit und Seppl!
    I hab an neuen Vorsatz fürs neue Jahr, a wenns schon a bissl spät is: öfter mal in euren Blog schauen! bin jetz rund zwei Stunden gesessen und hab alles nachgelesen. Und nein, i bin kein langsamleser. Auf jeden fall Super Berichte und a ganz tolle Bilder dabei. Überhaupt eure trekkingtour – i hoff du hast net Dei bergans Jacke anghabt, Seppl! Weißt eh, die was bei der skitour auf den frauenkogel schon nach 100 Metern von innen beschlagen und vom Schweiß zwei Kilo schwerer war 🙂 schade dass am Weißensee net dabei wards. Da lasse hat glei nachm Clown gefragt. Aber nächstes Jahr werdet’s wohl wieder zurück sein. I hab gesehen, es gibt eh schon einen Spendenaufruf. Morgen tät a da Hannes Arch wieder am naßfeld fliegen, so wie letztes Jahr. Werd eich aber wohl net ausgehn, oder? Auf jeden fall wünsch ma eich weiterhin so tolle Erlebnisse wie bisher undmjede Menge Spaß!

    • Werter Gugge, zunächst mol dickes Minus dafür, daßts in der longen Zeit nie af insern Blog gschofft hosch.. des grenzt jo fost schun an Ignoranz, und zum Zweiten an a Bildungslücke wenn man bedenkt, wos do an Info gliefert werd. 😉
      Du na, die Bergans-Jack isch dahuam geblieben. Obr bitte, betreffend Frauenkogeltour, immer ba den Totsochn bleiben: Wer hot denn afn Weg hin a Stund holb Gailtol obtelefoniert, währenddem i mein schwares Board am Ruckn trogn honn gmiat??? 😉
      Jo, schod wegen Weißensee, dafür sein’mr nächsts Johr umso mehr engagierter. Also, vertröst’mr den Lasse noumol um a Johr mit deinen Clownfähigkeiten.. woasch wos.. sei uanfoch so wia immer! 😀
      Schiane Griaße von ins und bis bold wiedr mol!

  2. I war fi a spendkonto fi dei 2 ormen reisenden…woasch dei missn sich dou di welt onschaugn, schianstn strände geniessn, unto palmen liegn u koan mensch untostützt se! Hoff es kem apor cent zome:-)

    • Sorry für die spate Ontwort obr af die schiansten Stränd isch olm so schwar an Internetzuagong zu kriagn. 😛
      Af des, Kathrin, hob’mr eigentlich nit unspieln gwellt, obr im Grunde gilt jederzeit: SPENDEN, SPENDEN, SPENDEN! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*