Reiseblog

Sabang

Coral Garden und Gogo Girls

Februar 152014
Februar 152014

Vom Norden ging es per Nachtbus zurück nach Manila, wo wir um 4 Uhr morgens schlaflos und geplättet ankamen. Wir hatten zwar eine Unterkunft gebucht, aber das Zimmer konnten wir erst um 14.00 Uhr beziehen. Na dann Prost! Es blieb uns nichts anderes übrig als die Zeit bis dahin totzuschlagen, also schlafwandelten wir durch die Stadt auf der Suche nach Seppis Handy. Er hatte nämlich gemerkt, daß er es nach der Busfahrt bzw. Taxifahrt ins Hotel nicht mehr finden konnte, und so lag der Verdacht nahe, daß er es während einer dieser Fahrten verloren hat. Tja, und da Manila ja eine Kleinstadt ist und wir eh nichts anderes zu tun hatten, machten wir uns auf die Suche nach dem Handy. Mit dem Taxi ging es zurück zum Busterminal um zwischen den Sitzen unseres Nachtbusses zu suchen, und wir haben es…natürlich nicht gefunden. Die einzige Möglichkeit, die uns dann noch blieb war, Nachts um 04.00 Uhr (!) erneut zum Busterminal zu fahren,um dort viell.den Taxifahrer, der uns ins Hotel gebracht hat, ausfindig zu machen. Taxifahrer haben nämlich auch hier die Angewohnheit, Backpacker an bestimmten Orten abzupassen, was sich nun als praktisch, ansonsten oftmals als lästig erwies. Leider war der Taxifahrer in dieser Nacht nicht anzutreffen, da sie sich scheinbar immer abwechseln und somit nicht jede Nacht am Busterminal warten; Pech gehabt, ganz umsonst aus dem Bett gequält, und das Handy ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Aber, es gibt weitaus Schlimmeres… Nach einer Nacht in Manila also, ging es per Bus und Boot weiter nach Sabang, im Norden der Insel Mindoro. Was soll man von Sabang erzählen? Daß der Ort wunderschön gelegen und das Gebiet zu den besten Tauchdestinationen der Philippinen zählt, oder daß das Dorf von vielen, alten europäischen, japanischen und amerikanischen Männern aufgesucht wird, die neben dem Tauchen und Trinken v.a. die Nähe junger Philippininen suchen? Eher von Ersterem sind wir der Meinung. Sabang liegt in einer natürlichen Bucht eingebettet und bietet vor seiner Haustür viele gute Tauch- und Schnorchelgebiete. Davon konnten wir uns beim Schnorcheln selber überzeugen, viele bunte Fische begleiteten unsere Schwimmbewegungen im glasklaren Wasser und ließen uns immer wieder über die enorme Vielfalt staunen. Uns fiel die Entscheidung nicht schwer einige Tage hier zu verbringen, schnorchelnd die Gewässer zu erkunden und die tollen Strände aufzusuchen. Zudem ist es hier auf den Philippinen mitunter recht umständlich und dementsprechend zeitaufwendig von einer Insel zur anderen zu gelangen; deshalb haben wir hier in Sabang einen längeren Stop eingelegt. Das Nachtleben in diesem kleinen Örtchen ist vorwiegend auf die Sehnsüchte einsamer Männer ausgerichtet, aber nichts desto trotz kann man ganz gemütlich seine Runden drehen, vorausgesetzt der stete Anblick junger Frauen mit alten Männern stört einen nicht.

    5 Comments

  1. Gewaltig!!

    A bisl a Forb hob’s a schon kriag, wie man sieht 😉 oder is des Bild lei a bisl dunkler belichtet?

    • Dani, mir wern ausschaun wia zwoa Moorenköpf wenn’mr zruck sein. 😉
      Do werd dr Petzi-Bär bei inserm nächsten Wörtherseebesuach donn gonz schian neidisch dreinschaun am Pensionistensteg. 😉

  2. wooooowwwwww, wos für wundoschiona Strände- tat mi af do Stelle zi enk hin beamen!!!!!!
    Margits noio isch echt zin unbeißn- hoffentlich hobasn schnell in Rucksock gsteckt und lodn an enkra Abenteuer teilhobn??!!

    A Wionale mit Pommes zwischndurch- nor schmeckt do Reis zin Frühstück, Mittogessn, Obndessn… a glei schun wido bessa;o)))!!!!
    gonz liebe Grüße enk bouda

    • Kira, die Margit red Tog und Nocht nur mehr von dem Hündl.. i bin lei mehr Nebensoche! 😀

  3. Also mir laft ba de Bildo lamma is Wosso in Mund zomm (et ban Schweinskopf odo do Stroßnkuchl)….de srände sein jo do hommo. a bisi ondost wie rimini:o) recht hopas und bleib a bisl länga….schickt ins a awin a sunne mir homse bitto nötig!!! genießts!!!! an drucka!!!xo

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